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Tag 7 – Sechs Deutsche und ein Jude

Nach den Anstrengungen der vergangenen Tage genehmigten wir uns ein wenig Ruhe und Entspannung. Aufgrund dessen ließen wir den Tag eine Stunde später starten. 9 Uhr Frühstück, duschen und anziehen, um 10 mussten wir los. Wir wollten keine Zeit unseres kostbaren Entspannungstages mit Pausen verschwenden. Wie die Tage zuvor schon, begaben wir uns erneut zur U-Bahn, mittlerweile kannten wir den Weg recht gut und hatten uns an das Leben in der Fremde gewöhnt. Ampeln schienen keine Relevanz mehr zu haben und der Blick nach Links war ins Blut übergangen. Ob wir diese Angewohnheit wohl wieder aus unserem Unterbewusstsein verbannen könnten, wusste keiner, doch über die Zukunft nachzudenken war kein Teil der heutigen Tagesplanung.

Strickt, folgten wir dem Headquarter in die rechte U-Bahn und erreichten in Kürze unser Ziel, den Piccadilly Circus. Ein Platz voller Geschäfte, Passanten, Touristen und Straßenkünstlern. So vieles gab es zu erleben und so entschied sich unsere demokratisch geführte Diktatur dafür sich aufzuspalten. Ein Teil ging Richtung Nord, der andere Teil Richtung Nordnordost. Während Gruppe NNO recht schnell eine finale Bleibe fand, konnten unsere Gruppe, geführt von niemand anderem als der reinen Planlosigkeit, auch einen erholsamen Platz finden. Ein in der Nähe des Piccadilly Circus liegender Park bot Schatten und Ruhe. Ideal um sich auszuruhen, Postkarten zu schreiben und sich auf den Pubcrawl vorzubereiten.

Um 15 Uhr trafen wir uns letztendlich wieder am Piccadilly Circus. Wieder vereint erfuhren wir von der anderen Gruppe, dass sie bereits einen schönen Pub gefunden haben, in dem sie gerne zu Abend essen würden. Alles Sprach dafür. Nicht einmal eine Minute später hatten wir bereits einen Sitzplatz in „The Crown“ und das erste Bier geordert. Die Essensbestellung Folge in Kürze. Es gab „Pie“, Burger und Bier. Ein Pie (Kuchen) ist im Gegensatz zu seinem deutschen Artgenossen keine Süßspeise, sondern ein herzhaftes Essen. Zu viel will ich hier nicht verraten, das müsst ihr schon selbst probieren, es sei nur gesagt sie sind verdammt lecker.

Im Anschluss ans Abendessen begaben wir uns in Richtung Hostel. Wo wir uns für den Abend bereit machten. In farbenfrohen Gewändern begab sich die Chaoskompanie in Richtung „Bonce“ wo wir auf unseren Führer durch die Nacht stoßen sollten. In reiner deutschen Manier waren wir, wie schon so oft, fünf Minuten zu früh. Nach einiger Zeit trafen wir auf die erste weitere Begleiterin unserer Truppe, eine Dame aus Israel, welche sich noch als eine wahre Bereicherung für den Abend herausstellen sollte. Um die Kommunikation mit ihr aufrechtzuerhalten und sie in die Gruppe zu integrieren, entschieden wir uns zugleich den weiteren Abend auf Englisch zu verbringen.

Just as we thought we’d fallen for a scam, a humorous man introduced himself.  Vincent was his name. His instructions were short, concise and full of joy. As a sign for the attendant’s of the Pub Crawl, Vincent handed us bracelets out. In order to get the discount, we had to inform the bartender via bracelet before we ordered our drinks. In order to get started, we ordered a round of shots and some cocktails. Since I wanted to start the evening slowly, I ordered an iced tea. In a matter of fact, in Long Island they made some good iced teas. It was hilarious. After approximately 1 hour, our group was finally ready to leave the first pub. In between, our group rose in numbers. Six Germans, a jew, a guy From Saudi Arabia, a girl from Japan and three horny girls. As we arrived at the second pub, our group was ready to get balls deep into the nightlife of London. „Balls“ was an interesting pub where you could play mini golf while drinking. Since Germans were known for their drinking habits, we ordered beers and Guinness. In under one hour, we decimated two drinks and one shot. At that point WE and Yael, the girl from Israel I should say, get in touch. She asked us if we like dark humor and dropped „Now we are six Germans and a jew.“ Since our journey has just started, our hopes were high that, there was plenty of time to get to connected to the rest of the pub crawling group. For several reasons, it was impossible to remember the names of the following pubs. At the third location, our new companion made a decision to leave the journey, which was kind of a mood killer at first. But we were lucky to found it soon after. „Die“ the young women from Japan and „Ramsie“ a gentleman from Saudi Arabia joint our group. Die was kind, funny and a real adventurer. Since we planned to travel to Japan the following year, we invited her to be our traveling guide. She accepted. At location number four Matze had a short chat with Vincent, meanwhile the three horney girl’s asked him where the club was where they were molested the last time.???? So they can go there again. Matze was shocked.While traveling to location number five, our group was split because Kevin was kind of fucked up. From fifteen members when we started, there were now only four left. Matze, Die, Ramsie and myself Volker. At the fifth location played some loud, good music, so we decided to dance. Hours gone by, friendships were build, and we decided to leave. Since we had the time, we decided to walk home.

Nun waren wir zu zweit und konnten wieder auf Deutsch reden, anstrengend war es schon in einer fremden Sprache zu kommunizieren. Nach einem kurzen Blick auf die Karte liefen wir prompt in die in die richtige Richtung, zumindest glaubten wir das. Etwa 50 Meter in die falsche Richtung bemerkten wir unseren Fehler und liefen geradewegs in die andere Richtung. Nach ca. 6 km mussten wir unseren Weg unterbrechen, da wir Durst auf ein Wegbier hatten. Es dauerte nicht lange und wir fanden eine uns nicht unbekannten Laden namens „Popworld“ in diesem lief gute Musik und wir konnten noch etwas Party machen. Eine halbe Stunde später führten wir unsere Reise fort. Wir trafen noch auf einige Gesellen der Nacht und hatten eine politische Unterhaltung mit einem Brexit-Befürworter. Um 6 Uhr endete dann auch unsere Nacht im aufregenden London.

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1 Kommentar

  1. oma Juli 29, 2022

    Bei euch ist richtig was los so viel eindruecke koennt ihr gar nicht vearbeiten.das englische konnte ich leider nicht lesen.mal sehen ob noch ein paar tage kommen.schoenen urlaub noch..einfach toll.👍👍👍

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