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Tag 11 – Auf zum Mittelmeer

Nach einer durchzechten Nacht und nur bedingt viel Schlaf klingelt der Wecker viel zu früh um 8 Uhr. Die einen kamen besser aus dem Bett wie die anderen, aber alle standen um 9:30 Uhr pünktlich zum Abmarsch bereit. Erstes Ziel, Gar de Nord, um ein Ticket zum Gar de Lyon zu kaufen. Das stellte sich leider schwieriger als gedacht heraus, da anscheinend halb Paris an diesem Morgen an diesen Automaten Karten kaufen wollte. Unsere Zeit tickte runter, um 10:39 Uhr sollte unser Zug nach Marseille abfahren. Während die einen noch immer am Ticketautomaten warteten, besorgten andere noch Wasser und Verpflegung. Mit noch ca. 30 Minuten auf der Uhr konnten wir endlich den 25-minütigen Weg antreten. Da jede Sekunde zählte, war rennen angesagt. Außerhalb von Deutschland ist tatsächlich häufig, sodass man erst nach Einfahrt des Zuges erfährt, von welchem Gleis der Zug abfährt. Sprich wir rannten zwar von Metro zu Metro und von Metro zu Zug, wussten aber noch gar nicht auf welches Gleis wir mussten.
Ab und zu darf man aber noch Glück haben und so stand unser Zug direkt an dem Gleis, welches sich direkt am Ausgang der Metro befindet. Jetzt galt es noch, den richtigen Wagen und die richtigen Plätze zu finden. Als auch das geschafft und alle Rucksäcke verstaut waren, konnten wir endlich entspannen und die Fahrt nach Marseille genießen.


Dort angekommen war der nächste Weg zu unserem AirBnB bzw. dem Schlüssel dazu. Um den zu finden, mussten wir ein Stück weiter die Straße runter, an einem Fahrradständer, eine angeschlossene Schlüsselbox öffnen. Das Ganze hatte ein wenig was von Geocaching oder Escapegame. Das ging zum Glück ohne Probleme vonstatten und wir waren 10 Minuten später in einer tollen Wohnung angekommen.
Erst mal haben wir uns ein wenig ausgeruht und ein Plan für die nächsten Tage gemacht. Teil eins des Plans beinhaltete das Füllen des Kühlschranks. Also zog die Hälfte los und kaufte ein. Der Supermarkt war zwar nicht weit weg, man konnte allerdings schon zwei Ecken mehr der Stadt sehen. Als Nächstes wurde aus dem gefüllten Kühlschrank ein großartiges Essen gezaubert. Es gab leckere Nudeln mit Tomatensoße, Pesto und viiiel Käse.


Mit dem gestillten Hunger wurden dann die Waschmaschine und der Trockner aus ihrem Winterschlaf geholt, so konnten schnell T-Shirts, Hosen und Handtücher waschen, welche nach über einer Woche schon langsam knapp wurden.
Mit frischen Handtüchern und einer dicken Schicht Sonnencreme ging es danach Richtung Strand. Mittlerweile war später Nachmittag und die Sonne stand schon tief. Sie hatte aber trotzdem noch genug Kraft, dass man sich nach einer Abkühlung im welligen Mittelmeer, sonnen trocknen konnte. Nach ein paar entspannten Stunden am Strand machte sich langsam, aber sicher wieder etwas Hunger breit. Nicht weit entfernt vom Strand gab es einige Cafés und Restaurants. Wie sollte es anders sein, fiel unsere Wahl auf die kleine Pizzeria am Ende der Straße. Die Pizza war knusprig, der Wein kühl und lecker und der Sonnenuntergang im Hintergrund wie gemalt. Als alle Teller leer und der letzte Schluck Wein vernichtet waren, machten wir uns auf einen Spaziergang durch die Stadt zurück zur Wohnung.

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1 Kommentar

  1. oma August 6, 2022

    Ja strandurlaub ist doch der schoenste.😃😃😃

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