Da schon einige Beiträge von verschiedenen Leuten verfasst wurden, leisten wir nun auch einmal einen Beitrag. Wir sind Toni & Jasmin, sind auch dabei und einen guten Morgen an alle Leser.
Tag neun startete nach einer anstrengenden Zug- und Fährüberfahrt in Paris.
Wir ergaunerten uns freundlich ein dürftiges, aber ausreichendes Frühstück im Hostel.
Mehr oder weniger gesättigt starteten wir unsere Tour durch Paris.
Der erste Tagespunkt war der Bahnhof Gare de Nord, um unsere Reise nach Barcelona zu retten.
Dank einer sehr geduldigen Mitarbeiterin hatten wir nach knapp zwei Stunden einen Plan für unsere weitere Reise erstellt. Ob es mit Barcelona geklappt hat? Das erfahrt ihr in den nächsten Beiträgen.
Aber jetzt müssen wir endlich mal zu inhaltlich wichtigen Themen kommen. Mit der Metro fuhren wir zur Basilika Sacré-Cœur. Auf einem Hügel gelegen, hat man dort eine wundervolle Aussicht auf einen Teil von Paris. Sie ist eine römisch-katholische Wallfahrtskirche auf dem Montmartre im 18. Arrondissement von Paris.




Ein weiterer Touri-Magnet befand sich in der Nähe des Eiffelturms. Die Grabstätte von Napoleon im Hôtel des Invaldes. Durch die vergoldete Kuppel ist es kaum zu übersehen. Direkt daran befindet sich auch ein Waffenmuseum, wo man die Kampfwerkzeuge vieler Nationen der letzten Jahrhunderte besichtigen und begutachten kann.
Leider kostete es unerwartet Eintritt (das war vor zwei Jahren noch nicht so) und wir entschieden uns lieber das Geld in Kaffee und Crêpes zu investieren (Essen > kulturelle Bereicherung).



Die Stärkung hat allen gutgetan und wir konnten durch die heftige Mittagssonne zum Herzstück von Paris pilgern. Das 324 m hohe Wahrzeichen befindet sich in der Mitte von Paris an der Seine.
Es gibt sehr viele informative Sachen über den Eiffelturm zu berichten. Wir fassen die wichtigsten für euch einfach mal zusammen:
Der Turm besteht aus genau 18.000 Metallstücken, und der Weg zur 324 Meter hohen Spitze führt über 1.665 Stufen. Der Eiffelturm wurde für die Pariser Weltausstellung im Jahr 1889 entworfen und nach seinem Architekten benannt: Gustave Eiffel. Eiffel behielt sein Leben lang sein Arbeitszimmer nahe der Turmspitze, um Freunde und Bekannte zu empfangen. 1925 verkaufte der Trickbetrüger Victor Lustig den Eiffelturm für 20.000 Franc und floh mit dem Geld nach Wien. Viele Bilder vom rostigem Turm später stürzten wir uns noch mehr unter die Leute.



An diesem Tag fand auch noch das Finale der Tour de France in Paris statt.
Wir suchten uns einen Weg zum Triumphbogen, um einen Blick zu erhaschen. Die Tour de France ist dort eine so große Sache, dass sogar eine Kunstflugstaffel mit Düsenjets die Farben der Landesflagge in den Himmel malte. Es war natürlich sehr beeindruckend, das Finale der 108. Tour de France mitzuerleben. Die Fans standen am Seitenrand und feuerten ihre Nation und Idole an. Die Lautstärke und Energie waren unfassbar. Allein durch die Atmosphäre am Seitenrand strampelten die Radler doppelt so schnell. Die letzten Kilometer finden auf der Champ de Élysée statt. Dabei fuhren die Athleten acht Runden, bis es dann auf die Zielgerade ging. Es war beeindruckend und der Besuch war jede Sekunde wert.


Den Abend ließen wir in einem typisch französischen Café ausklingen.
Es gab Burger, Pasta und Sandwiches für uns.
Ein kleiner Zwischenhalt in der Hostelbar und einen großen Cocktail später, erklärten wir den Tag für beendet und wir fielen sehr müde ins Bett.



oma August 1, 2022
Fein gemacht.tolle bilder und schoene beschreibung.mal sehen ob die letztentage auch noch kommen.👍👍👍