8:00 Uhr. Der Wecker klingelte. So richtig Lust hatten wir noch nicht aufzustehen, aber in so einer tollen Stadt ist tatenloses herumliegen nur vergeudete Zeit. Also ging es mit Motivation raus aus den Federn. Nach dem Duschen und Zähne putzen war der erste Stopp das benachbarte Café. Die Karte bot eine große Auswahl an Frühstücksgerichten. Kaffee, Säfte, Sandwiches, Ei in jedem Aggregatzustand, Burger, Salate oder ganz einfach ein Croissant mit Marmelade. Für mich gab es zum Auftakt des Tages „Eggs Benedict California“. Pochierte Eier mit Avocado, Bacon, Salat und Sauce Hollandaise vereint auf English Muffins. Es war sehr lecker und das optimale Essen, um den Tag zu beginnen.


Zuerst ging es in die Stadt zum Hauptbahnhof. Wir mussten feststellen, dass die Busfahrer hier wohl eine Bestenliste für ihre Strecken führen. Je später der Tag, desto schneller wird gefahren. Da wird auch gut und gern mal über 70 km/h auf der Busspur geheizt und das einzige, was einem da als Fahrgast übrig bleibt, ist gutes festhalten. Man kann zumindest sagen, der Bus war immer pünktlich! Vom Hauptbahnhof ging es dann Richtung Osten die Promenade entlang zum NEMO. Dabei handelt es sich um ein Wissenschaftsmuseum zu vielen verschiedenen Themengebieten. Robotik, Architektur, Anatomie, Hydrodynamik und einiges mehr. Die Ausstellung war leider ein bisschen mehr für Kinder und Jugendliche orientiert, aber da die meisten Themen dort visuell sehr gut und unterhaltsam aufgearbeitet wurde, fand ich es meiner Meinung nach trotzdem sehr schön und interessant.





Die Herausforderung des Tages sollte die Planung für London sein. Mit Erstaunen mussten wir feststellen, dass einige Züge nach London ausfielen und wir bedauerlicherweise keinen Zug mehr nach London reservieren konnten. Im ersten Moment war die Enttäuschung und der Frust groß in der Gruppe, aber es war keine Zeit zum Rumheulen da. Es standen zu diesem Zeitpunkt einige Fragen und Ideen im Raum. Wir mussten planen und schauen, wann, wie und womit wir auf die Insel kämen. Schiff, Flugzeug oder Bus. Zu diesem Zeitpunkt war uns nicht mal klar, ob wir überhaupt noch nach London fahren. Ob wir letztendlich dort ankamen, werdet ihr in einer der nächsten Beiträge erfahren.
Aber erstmal genug mit Drama und Stress. Um diesen ganzen spontanen Planungsstress aus dem Kopf zu bekommen, war die einzig vernünftige Lösung Essen. Wir entschieden uns für einen Besuch in der „Foodhallen“. Dabei handelt es sich um ein stationäres Streetfoodfestival. Eine Halle, gefüllt mit Essen aus aller Welt. Die Atmosphäre war richtig cool. Überall hübsche Lichter, geile Musik, in der Mitte eine tolle Bar und überall kroch einem der Geruch von leckeren Essen in die Nase. Es waren alle Küchen der Welt vertreten und ich denke mal, es würde dort jeder etwas finden auf das er Appetit hat.






Nach dem Essen war der Abend für uns aber noch nicht vorbei. Um auch ein bisschen vom Nachtleben von Amsterdam mitzuerleben, ging es ins Rotlichtviertel, um da ein bisschen die Straßen zu erkunden. Die Gassen neben den Kanälen waren gefüllt mit feierwütigen Menschen. Überall beleuchtete Kneipen, Bars und Restaurants. In den Schaufenstern standen überall leicht bekleidete Damen, die schon auf den nächsten Kunden warteten. Nach ein paar Cocktails und Bier ging es dann für uns zurück ins Hostel.
Zum Ende noch ein paar Bilder um euch noch ein bisschen mehr Eindrücke von der Stadt zu geben:





