Autor: Kevin
Der wohl unspektakulärste und unangenehmste Teil der Reise neben dem Rückflug. Es gibt nicht all Zuviel dazu zu erzählen, aber ich will natürlich aus dokumentarischen Gründen ein paar Worte dazu verlieren.
Los ging es in Groß-Umstadt. Matze und ich haben dort bei Volker übernachtet. Am Morgen ist dann noch Felix zu uns gestoßen und wir wurden dann gemeinsam zum Flughafen Frankfurt gefahren. Dort sind wir dann ganz klassisch durch den Check-in und die Sicherheitskontrolle. Um die drei Stunden bis zum Boarding zu überbrücken, sind wir durch ein paar duty-free Läden geschlendert, haben Flugzeuge beim Landen und Starten beobachtet und mussten den Urlaub natürlich erstmal mit einem Bier einleiten.


Da wir keinen Direktflug von Frankfurt nach Tokio hatten, mussten wir einen Zwischenstopp in Dubai einlegen. 15:15 war dann Abflug angesagt. 6:30h Flugzeit im größten Passagierflugzeug der Welt. Der Airbus A380. Hier passen 850 Personen rein und das Flugzeug war auch so gut wie voll. Ich muss sagen, dass der Sitzplatz voll in Ordnung war. Nicht wie in diesen Sardinenbüchsen, welche wahrscheinlich stündlich nach Mallorca fliegen. Auch sehr cool war das Infotainmentsystem. Man konnte sämtliche Filme schauen, ob brandneu oder Klassiker. Außerdem war es möglich, die Außenkameras vom Flugzeug live anzuschauen. So konnte auch jeder im Mittelgang den Start und die Ladung mitverfolgen. Bekanntlich gibt’s auch immer ein paar Bilder vom Essen und wir konnten uns zwischen Pasta mit Hähnchen und Hackbällchen entscheiden. Ich weiß nicht warum, aber ich finde Essen im Flugzeug immer verdammt lecker. Der Flug ging ziemlich entspannt vonstatten. Es war eine Mischung aus Musik hören, schlafen und dösen bei mir. 22:30 Ortszeit sind wir dann gelandet.


Der Anschlussflug nach Tokio war 7:30. Also hatten wir eine Menge Zeit zum Überbrücken. Zum Glück hat der Dubai-Airport die größte duty-free Zone der Welt. Es war gefühlt ein unendlich langer Gang und überall waren Geschäfte, Kiosks, Bars, Restaurant. Es gab selbst eine Lounge, wo sämtliche Gaming-Computer zum Zocken standen. Die Geschäfte haben dort auch 24/7 offen. Es war alles sehr cool und interessant, aber auch verdammt teuer. Aber was erwartet man auch anderes von dieser Stadt. Nachdem wir das ganze Terminal ausgemessen haben, konnten wir ein paar Liegestühle ergattern, worin wir dann die Zeit bis zum Morgen mit schlafen verbrachten. Mit den ersten Sonnenstrahlen konnten wir dann tatsächlich auch ein Blick auf das Burj Khalifa ergattern. Es sieht schon ein wenig surreal aus, wie diese 823 Meter alles andere am Horizont bloß stellen.


Mit Augenringen und hungrigen Mägen ging es in den nächsten Flieger. Diesmal war es eine Boeing 777. Sie machte eigentlich alles schlechter, außer das Infotainmentsystem. Da wurden wohl ganz neue Displays eingebaut. Hochauflösend und größer. Perfekt zum Filme schauen. 9:30h mussten wir überstehen und der Arsch tat nach 30 Minuten schon weh. Dazu kamen echt viele Turbulenzen. Aber irgendwie haben wir es überstanden.
Die Ortszeit bei der Ladung war dann 22:30. Die Einreise war relativ mühsam. Wir haben zwar online schon alles vorbereitend auf einer Webseite eingetragen, aber der ganze Prozess hat trotzdem eine knappe Stunde gedauert. Nach der Gepäckrückgabe sind wir dann mit dem Taxi zum Hotel. Es ist erstaunlich, dass in der größten Metropole der Welt ab 23:00 kein öffentlicher Nahverkehr mehr stattfindet. Kein Bus, keine Bahn, keine Metro. Die Optionen zum Hotel zu kommen, wären vier Stunden Laufen gewesen, bis 4:30 warten oder das Taxi nehmen. wir haben uns für letzteres entschieden. Nach dem Check-in im Hotel ist nicht mehr viel passiert. Hinlegen und schlafen. Wir waren todmüde.

IT忍者 Mai 3, 2023
Das Essen sieht wirklich lecker aus.
Das mit den Livekameras ist ja cool.
Burj Khalifa muss man glaube ich mal Live gesehen haben.
„Motor Racing Ferrari have made a step forward, says Leclerc“
Ursel gelfert Mai 4, 2023
Toll viel spass noch.😊😊😊